Ein anderer Tag

OP or not OP

So etwas seltsames ist mir ja noch nie untergekommen; wachste auf und haste einen komischen Ausblick! Aber der Reihe nach:

Irgendwie meinte mein zweibeiniger Kumpel, dass ich komisch laufen würde, und das, nachdem er nie müde wurde jedem, aber auch wirklich jeder zu erzählen, wie toll ich im Trab laufen kann – Eleganz, Kraft und Esprit. Deswegen ab zur Untersuchung, die im ersten Anlauf nicht viel Ergebnis brachte. Vielleicht habe ich mich ja vertreten? Das kann als junger Hund, der einmal ein sehr großer Hund werden möchte, ja schon mal vorkommen und ist halb so wild.

Leider ließ das dem lebendigen Dosenöffner keine Ruhe und er stellte mich der Tierklinik vor. Herr Dr. Krause hat mich mehrfach hin und her laufen lassen. Dann stellte er fest: ich lahme! Was??? Ich??? Lahmen??? Naja, vielleicht ein wenig. Das führte dazu, dass ich heute schlafen gelegt wurde. Ob ich süße Träume hatte? Wahrscheinlich, Propofol sei Dank 😉

Heute morgen war es dann soweit, ich bin einfach (ohne meinen Futtergeber eines Blickes zu würdigen) mit der superfreundlichen tiermedizinischen Fachangestellten mitgegangen, einfach so. Ich war für alles andere viel zu aufgeregt. Zunächst bekam ich ein Röntgenbild von meiner Hüfte – toll! Schaut alles super aus. Das CT von beiden Schultern – prima! Aber, leider, mein linker Ellenbogen zeigte eine Veränderung. Diese wurde direkt arthoroskopisch gelöffelt *gg*.

Am Nachmittag wurde ich wieder aus meiner Box, in der es mir wohl gut ging, herausgeführt. Draussen wartete schon der Zweibeiner. So richtig bekomme ich das noch gar nicht mit, Methadon, Diazepam, Propofol und Isofluran sind zusammen ein Teufelszeug! Lasst die Finger davon! Oder nehmt mehr – wie auch immer 😉

Was soll ich sagen, ich penne erst noch mal eine Runde und werde ich ganz in Ruhe rekonvaleszieren.

Seid mir gegrüßt

Euer August

Was soll ich sagen – dann bin ich ja beruhigt 😉