b-Quadrat

Die Themen Bildung und Beratung stehen im Mittelpunkt von „b-Quadrat“. In diesem Teaser stelle ich mein Konzept des Podcasts vor. „Sprechen sie Maschinisch?“ – so lautet nur eine der Fragen, um die es in „b-Quadrat“ gehen wird. Ich ruft meine Hörer dazu auf, sich über spannende Fragen rund um die Themen Bildung und Beratung auszutauschen.

training continues

Nachdem in der Zwischenzeit so einiges bei uns passiert ist, steht der Plan. August und ich werden in Sachen Therapiebegleithund Neuland betreten. Aber der  Reihe nach…

Was geschah

Die Ausbildung beim M.I.T.T.T., Münsteraner Institut für therapeutische Fortbildung und tiergestützte Therapie, haben wir abgebrochen. Mir waren die Lehrgänge zu sehr in Richtung Ergo-, Logo- und Physiotherapie ausgerichtet. Gewünscht hätte ich mir, dass meine Bedürfnisse für die Bereiche der Systemischen Beratung mehr Gehör gefunden hätten.

Zudem waren August und ich zu sehr mit seiner Pubertät beschäftigt und ich konnte mich daher viel zu wenig auf die eigentlichen Ausbildungsinhalte konzentrieren. Hier habe ich dann die Reißleine gezogen. So richtig gut ging es mir zunächst mit dieser Entscheidung nicht, jedoch setzte diese im Laufe der Zeit viele kreative Gedanken frei.

Und, wie es zumeist bei solchen Umbruchphasen ist, es ergaben sich neue, spannende und vor allem sehr freundschaftliche Begegnungen auf sehr verschlungenen Pfaden.

Zufälle

Durch einen Zufall bin ich Dennis Hoch und seiner Freundin Hanna Velling begegnet und ich kann jetzt schon sagen, dass ich diesem Zufall sehr, sehr dankbar bin. Dennis ist Ausbilder für Rettungshunde und Hanna Hundetrainerin. Das alleine jedoch sagt nicht viel aus. Was die Begegnung so wertvoll macht, sind Verknüpfungen. Beide haben viel Erfahrung in der Rettungshundearbeit und haben Erfahrung im BOS-Kontext. Und genau hier setzten die Gedanken an. Ohne an dieser Stelle zuviel verraten zu wollen. Es entwicklen sich die eingangs unerfüllten Wünsche in umsetzbare Pläne. Diese gehen zwar weit über das hinaus gehen, was August zu leisten vermag. Das aber ist gar nicht so wichtig. August darf und soll sich weiterhin so entwicklen, wie es derzeit geschieht (okay, ein wenig mehr Grundgehorsam muss schon noch sein \o/). Was ich damit sagen möchte ist, dass wir zusammen neue Wege im Einsatz von unseren geliebten Vierbeinern beschreiten werden und das ist sehr aufregend.

Wie geht es nun mit August und mir weiter?

Wie es weiter geht

Nach vielen schlaflosen Nächten, bin ich dann doch bei der Akademie für Tiernaturheilkunde ATN AG untergekommen. Hier sehe ich den Vorteil, dass die Variante des Fernlernens für meine Zeitgestaltung bedeutend günstiger ist. Weiterhin erscheint mir die eher theoretische Ausbildung der tiergestützten Arbeit  grundsätzlich für neue Wege geeigneter ist. Und, um die Praxis gleichzeitig zu erfahren, werden August und ich in die Therapiebegleithunde Trainer Ausbildung reinrutschen. Erstere hat Anfang September begonnen und dauert zwei Jahre, letztere wird im Frühjahr 2021 für neun Monate beginnen. Ein langer Weg…

#therapiebegleithund #therapydog #grosserschweizersennenhund #partnerfürsleben #wasfüreintollerhund #nocheinlangerweg

Ein anderer Tag

OP or not OP

So etwas seltsames ist mir ja noch nie untergekommen; wachste auf und haste einen komischen Ausblick! Aber der Reihe nach:

Irgendwie meinte mein zweibeiniger Kumpel, dass ich komisch laufen würde, und das, nachdem er nie müde wurde jedem, aber auch wirklich jeder zu erzählen, wie toll ich im Trab laufen kann – Eleganz, Kraft und Esprit. Deswegen ab zur Untersuchung, die im ersten Anlauf nicht viel Ergebnis brachte. Vielleicht habe ich mich ja vertreten? Das kann als junger Hund, der einmal ein sehr großer Hund werden möchte, ja schon mal vorkommen und ist halb so wild.

Leider ließ das dem lebendigen Dosenöffner keine Ruhe und er stellte mich der Tierklinik vor. Herr Dr. Krause hat mich mehrfach hin und her laufen lassen. Dann stellte er fest: ich lahme! Was??? Ich??? Lahmen??? Naja, vielleicht ein wenig. Das führte dazu, dass ich heute schlafen gelegt wurde. Ob ich süße Träume hatte? Wahrscheinlich, Propofol sei Dank 😉

Heute morgen war es dann soweit, ich bin einfach (ohne meinen Futtergeber eines Blickes zu würdigen) mit der superfreundlichen tiermedizinischen Fachangestellten mitgegangen, einfach so. Ich war für alles andere viel zu aufgeregt. Zunächst bekam ich ein Röntgenbild von meiner Hüfte – toll! Schaut alles super aus. Das CT von beiden Schultern – prima! Aber, leider, mein linker Ellenbogen zeigte eine Veränderung. Diese wurde direkt arthoroskopisch gelöffelt *gg*.

Am Nachmittag wurde ich wieder aus meiner Box, in der es mir wohl gut ging, herausgeführt. Draussen wartete schon der Zweibeiner. So richtig bekomme ich das noch gar nicht mit, Methadon, Diazepam, Propofol und Isofluran sind zusammen ein Teufelszeug! Lasst die Finger davon! Oder nehmt mehr – wie auch immer 😉

Was soll ich sagen, ich penne erst noch mal eine Runde und werde ich ganz in Ruhe rekonvaleszieren.

Seid mir gegrüßt

Euer August

Was soll ich sagen – dann bin ich ja beruhigt 😉

Masterarbeit 2.0

Systemische Interventionskompetenz in Kritischen Situationen: Systemisches Denken und Handeln durch High Responsibility Teams

Hanisch (2019)

Drei Jahre nach Aufnahme des Studiums der Systemisches Beratung an der Technischen Universität Kaiserslautern, ist es vollbracht – bestanden!

Zwar noch ohne Urkunde, aber mit amtlich verbrieftem Bescheid.

Ein gutes Gefühl

Ganz besonders danke ich den lieben Menschen, die mit Engelsgeduld meine Höhen und Tiefen ausgehalten haben.

Jetzt aber geht es auch schon weiter – M.A. Bildung und Medien: eEducation. Dieses Studium habe ich pausiert und freue mich auf die Weiterführung.

Lern-/Lebensaufgaben

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ Laotse (angeblich)

Diese Erkenntnis sollte mir als Bildungswissenschaftler wenig neu sein. Beschäftige ich mich doch schon weit mehr als einer Dekade mit Fragen des nachhaltigen Lernens. Und genau hier wird es spannend…

Aber, immer hübsch der Reihe nach!

Es ist inzwischen seit dem letzten Beitrag ein wenig Zeit vergangen. Bewegte Zeit, mit mehr Tiefen als Höhen. Erstens nimmt mich die vorweihnachtliche Stimmung immer ein wenig mit, zweitens nimmt die Arbeitsdichte umgekehrt proportional zum Adventsgedanken, der im Einklang zur vorrückenden Stunde des Weihnachtsfestes steht, zu. Damit es nicht langweilig wird, fügen wir noch einen fiebrigen grippalen Infekt bei.

Diesmal ist alles ganz anders! August ist ja hier. Wir erinnern uns, dieser megagechillte GSS-Welpe – bis vor zwei Wochen. Nicht, dass ich hier missverstanden werde, er st immer noch völlig entspannt.  Also so eher geographisch. Weiterhin ist er der Star im DRK-Bildungszentrum Düsseldorf, selbst Chef streichelt ihn schon. August ist hier ganz im Dienst: Reduktion von Prüfungsstress mittels Streichelbegleitung und Initiierung hyperglykämischer Zustände – bei vornehmlich den weiblichen Teilnehmenden unserer Seminare, Berufsausbildungen und anderen Veranstaltungen. Prima!

Dann wäre da noch der Ort… „Zuhause“

In dem verhält es sich anders. Schon alleine das Verbringen des Hundes (aufmerksame Leser*innen bemerken den sprachlichen Wandel deutlich) in den Kofferraum entwickelt sich nachmittags, nach teilweise wirklich sehr anstrengenden und arbeitsreichen Stunden, zum Machtkampf. Meiner Vorstellung nach, legt sich mein treuer Gefährte hin, ich schließe den Kofferraumdeckel, steige ein und #nogo!

August hat sein eigenes Reich annektiert, leider liegt es inmitten des Kofferraumes meines Autos. Es ist so, als würde ich als Caesar ganz Gallien erobern wollen – ganz Gallien? Ein, ach wir wissen wie die Geschichte weitergeht…

Ein weiteres Thema ist Leine. Meiner Meinung nach, ist die Leine nunmal kein Spielzeug, sondern mein verlängerter Arm. Und wer möchte schon in diesen gebissen werden? Und, wo wir schon bei diesem Thema sind – irgendwie sieht meine rechte Hand sehr angeknabbert aus. Selbst eine arterielle Bisswunde der linken Fingerkuppe musste ich versorgen (gute Nachricht an Euch: Ich lebe noch!).

Der Höhepunkt wurde nach dem ersten Besuch der Hundeschule, die aber nun wirklich gar nichts damit zu tun hat ;-), erreicht.

ER oder ich? Er 😉

Mache ich mir mal nichts vor. Ja, ich bin der Mensch und ja, Menschen sind den Tieren überlegen. Ja, mir ist die instinktive Bedürfnisreaktion nicht-menschlicher ein Begriff. Ja, ich muss Geduld haben. Und an dieser Stelle schließt sich bereits ein Kreis zum o.a. Zitat. Geduld ist genau mein Ding! Mein zweiter Vorname! Ach was sag ich, nicht so bescheiden: Geduld ist genau nach mir gefertigt worden! Also mal so ganz und gar nicht. Ich bin einer der ungeduldigsten Menschen auf dieser Welt – der ungeduldigste Mensch!

tja!

Heute entschloss ich mich dann, auf den Besuch der Hundeschule zu verzichten. Schließlich bin ich ja krank, es roch nach Regen und außerdem *mimimi*!

Fehler und Glücksfall zugleich

Fehler: Ich habe leider tolle Menschen nicht treffen können. Wir haben die beste Begleitung bei der Erziehung und Ausbildung der Kallbachwelpen (vier der sieben Welpen finden sich in der Gruppe wieder – ist das nicht echt Wahnsinn?). Damit konnte ich mich leider auch nicht persönlich über die Erfahrungen der anderen Hundeeltern austauschen. Wie es sich schon in der Nachrichtengruppe andeutete, wir haben alle ähnlich gelagerte Anliegen. Das zu wissen, gibt ein echt gutes Gefühl. Fehler auch, weil wir als Familie mal wieder nicht gemeinsam unterwegs waren und deswegen von der Wochenendnormalität eingeholt wurden. Zudem haben wir den Besuch von Manuela verpasst – und das stimmt mich echt traurig.

Glücksfall: August und ich haben eine sehr intensive Stunde, ca.6500 Schritte und einige Kalorien miteinander verbracht. Und mir ist einiges Klar geworden! Vielleicht wollte ich zu viel auf einmal? Vielleicht zu perfekt und viel zu schnell? Da sind sie wieder, meine beiden sehr guten Bekannten und stetigen Begleiter – die beiden Antreiber sei perfekt und sei schnell. Liegt es vielleicht mal so gar nicht an dem Hund? Natürlich nicht! Lange hat diese Erkenntnis auf sich warten lassen (Und, ich lese schon die Kommentare aller Anderen, die es schon gewusst haben).

August macht genau das, was er als Therapiebegleithund machen soll: Emotionen spüren und mittels seines Verhaltens spiegeln. Und das macht er perfekt (Danke, liebe Manuela. Erst jetzt habe ich verstanden, welches Wesen Du dir für uns / mich ausgesucht hast). Mit einer an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann August meine Zustände spüren: genervt, gestresst, zeitnötig, ungehalten und so wenig erfreut, geerdet oder einfach nur bei mir selbst.

Jetzt ist es an mir, seine Sprache zu lernen, zu verstehen, zu interpretieren, zu übersetzten und für viele Menschen nachhaltig spür- und erlebbar zu machen.

Aufrichtigen Dank, August!

p.s. Während des Schreibens fällt uns auf, dass er mal wieder einen gewaltigen Satz gemacht hat. Halten wir es wie mit Kindern: „Es ist alles nur eine Phase“…

August, die erste Woche

Eine Woche schon bringt August unser Leben durcheinander. Mal verspielt, mal kuschelig, mal zwickend, mal äußerst lebendig und immer neu, anders, liebevoll. Haben wir uns das so vorgestellt – ich kann es gar nicht sagen. Dennoch denken wir, dass August in unser Leben und Arbeiten zu lassen, eine gute Entscheidung ist. Schon jetzt können wir die Veränderungen, die den Zuzug eines neuen Familienmitgliedes und Teampartners mit sich bringt, spüren und es ist toll.

Es war eine Woche unterschiedlichster Begegnungen sowohl menschliche, situative als auch örtliche. Wir waren zusammen bei der Physotherapeutin, bei einer Vorstellung von Simulationsgeräten und sogar schon das erste Mal im Büro des DRK-Bildungszentrums Düsseldorf. Alle, und wirklich alle, Situationen meisterte August sehr souverän. Meistens legte ich ihn nach kurzer Eingewöhnung ab. Erstaunlicherweise klappe das schon gut – mache ich mir nichts vor – die Situationen waren neu und ungewohnt.

Dass Hundeerziehung ein 24/7 Job bedeutet, wurde uns spätestens Samstag deutlich. Nicole – die Partnerin an unserer Seite in Sachen Hundeerziehung. Sehr beeindruckend, für uns alle. Wir schätzen uns sehr glücklich, sie zu jeder Zeit mit Rat und Tat an unserer Seite zu wissen, das beruhigt ungemein. Und macht uns souverän. Was wir mitgenommen haben, sind viele, viele Gedanken. Hierbei sind mir Nicoles Gedanken und Ideen schon sehr vertraut: Die Erziehung von Hunden ist gewaltlos und gleichzeitig präsent, souverän und (vielleicht auch) konsequent. Große Schweizer Sennenhunde sind souverän, in Allem, ja wirklich Allem was sie tun.

Und auch das gehört dazu – immer ein wenig souveräner als August sein. Eine Rolle, die mir ja schon sehr anz Herz gewachsen ist. Innerhalb meines Wirkungskreises versuche ich stetig souverän zu sein. Manchmal gelingt mit das mehr, manchmal weniger.

Ein sehr schöner Augenblick war, als wir uns als Familie tief in die Augen blickten und unsere Ideale, Wünsche Träume und Hoffnungen verorteten. Auch für diesen Augenblick möchte ich Nicole danken.

Na dann – let‘s go!

Herr August

Hier bin ich nun, und mein Name ist August.

Genau so hat mich mein neues Rudel genannt. Auch wenn ich zuerst auf meinen tollen Geburtsnamen gehört habe, denken meine Menschen, dass August die Tradition des Rudels weiterführt. Schließlich hieß ein berühmter Vorfahre mit zweitem Vornahmen auch genau wie ich – also ich, wie er: Arthur August Johannsen.

Nun aber zu meinen ersten Eindrücken in dem neuen Rudel. Spannend kann ich sagen. Erstens ist mit der Abschied von meiner liebevollen Züchterin sehr schwer gefallen und ich habe auch gesehen, dass mein neuer Rudelführer, ein echt harter Kerl, auch ein paar Tränen in den Augen hatte. Meistens tut er wohl immer nur so hart – das habe ich schon verstanden 😉

Das Ankommen auf dem neuen Hof (ich bin ja ein Hof- und Zughund) war sehr entspannt, zuerst habe ich mal ganz gründlich umgesehen und alles, aber wirklich alles beschnuppert. Scheint hier wohl ganz okay zu sein. Es gibt zu fressen, Wasser, einen Garten, Auslauf, was zu knabbern und ganz viele Streicheleinheiten. Und sogar Spielzeug, das hat nämlich meine Rudelführerin am Samstagabend noch besorgt – Danke :-*

Die erste Nacht war wirklich okay, nur verstehe ich die Aufregung um mich nicht so ganz… Ich bin ja schon groß und kann mich ganz gut einfinden; das habe ich von meiner tollen Züchterin! Ich habe schon sehr schnell herausgefunden, wo ich sein darf und wie ich hier alle mal so richtig auf Trab bekomme: Ich muss nur einfach die Möbel, das Sofa, den Tisch oder eines der vielen Kabeln annagen *sfg*.

Ganz spannend finde ich das andere kleine Rudelmitglied hier. Ich glaube, dass wir die besten Freunde werden werden! Auf jeden Fall sind wir beide sehr aufgeregt zusammen 🙂

Was gibt es fürs erste noch zu berichten? Immer nach dem Trinken, Essen, Spielen, komme ich raus und meistens gelingt es mir auch, meine Geschäfte dort zu erledigen. Spazieren gehen, und das auch noch an der Leine, finde ich sehr interessant und es gibt ja soviel zu entdecken. Allerdings, ist mir noch nicht ganz so klar, wozu dieses „Gassigehen“ eigentlich gut sein soll!? Vielleicht komme ich ja noch darauf \o/

Ansonsten werde ich erst einmal diese Woche mit meinem neuen Rudel dazu nutzen, um unsere Regelwerke zu entdecken, meine Hunderegeln und die meines Rudels.

Herzlich Grüße

Euer August

Es wird ernst…

Heute waren wir zum zweiten Mal bei Archibald, eine sehr emotionale und aufregende Reise.

Er hat sich prächtig entwickelt, und es ist für mich immer noch ein fast unwirklicher Gedanke ihn bald an meiner Seite zu wissen. In zwei Wochen ist es dann soweit: Er zieht bei uns ein. Wir werden zusammen finden, und so ganz allmählich auch in unsere Rollen.

Bis es soweit ist, ist noch vieles zu erledigen. Wasser- und Futternapf, Halsband und Leine, Bücher und noch so einiges mehr.

Archibald vom Kallbach – wir freuen uns auf Dich! 

Archibald

Archibald hat bereits jetzt einen großen Raum eingenommen und erst im Laufe des Wochenendes konnte ich es so richtig fassen: Ein langer Wunsch wird wahr.

Wobei, ich es doch noch immer nicht so ganz bewusst wahrnehme, dass bald eine kleine Fellnase hier einzieht und unser kleines Familienleben so richtig durcheinander bringen wird. Ich glaube, dass ich (wir) uns keine Vorstellungen davon machen, wie sehr genau das passieren wird. Und genau das ist es, was uns zum einen etwas aufgeregt und andererseits freudig werden lässt.

Letzten Samstag durften wir Archibald persönlich kennen lernen: einen fünf Wochen alten Großen (na ja, noch kleinen) Schweizer Sennenhund.

Es war irgendwie surreal, ein so kleines Wesen soll einmal ein echter Kerl werden? Unfassbar, gerade bei dem Gedanken, ihn zukünftig bei coachings und im Schulbereich als Partner einzusetzen.

Und hier liegt unsere gemeinsame Herausforderung, die Ausbildung zum Therapiebegleithund. Aber dazu später einmal mehr.

Jetzt freuen wir uns erst mal auf die kommende Zeit und sind sehr dankbar, dass wir ihn bald in unserem schönen zu Hause begrüßen dürfen.